Braucht Ihre neugegründete Firma Kapital, um unter besseren Bedingungen, wie z.B. durch Bereitstellen von teuren Geräten oder Laborflächen, zu forschen? Oder wollen Sie Kapitalgeber im Bereich der Gesundheitsforschung durch Biotech- und Pharmafirmen werden?
Pfizer stellt interessanten jungen Unternehmen Forschungsgebäude samt Geräten sowie Startkapital zur Verfügung. Bei Pfizer handelt es sich mit zuletzt 48,4 Milliarden Dollar Jahresumsatz um den größten Pharmakonzern der Welt. In diesen Forschungszentren arbeiten Biotechfirmen mit dem Pharmakonzern Pfizer zusammen. Ziel des Pharmakonzerns ist es, Neugründungen mit modernen Räumen und viel Geld zu helfen, um schneller an Patente zu kommen.
Am Forschungsinstitut in La Jolla bei San Diego, Kalifornien, arbeiten mittlerweile drei Neugründungen, der Fabrus-Gründer Vaughn Smider, die Teams von Wintherix sowie RGo Bioscience. Ziel der Neugründungen ist es, neben der Entwicklung neuer Moleküle -dem herkömmlichen Geschäft der Pharmaindustrie- vermehrt biologische Prozesse zu bewältigen, um so komplette Proteine zu schaffen und den Übergang zur persönlichen Medizin zu finden.
Wintherix beschäftigt sich mit sog. Wnt-Signalwegen in Krebzellen, mit denen die Krankheit gestoppt werden könnte, RGo arbeitet daran, RNA-Moleküle, die bestimmte Gene lahmlegen können, in den menschlichen Körper zu bringen und Fabrus Ziel ist es, Antikörper zu finden, die fremde Moleküle nicht nur binden, sondern auch bekämpfen, so dass z.B. Krebszellen sich selbst töten.
Mit diesem Projekt hat Pfizer seine Strategie geändert und gezeigt, dass er neue Ideen jenseits der eigenen Labors braucht. Dieses Projekt ist jedoch unabhängig vom Mutterhaus, der New Yorker Zentrale. Fener sind zwei weitere Forschungsinstitute in Boston und San Francisco geplant.